Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen La chaîne de l´espoir und RobinAid

Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen La chaîne de l´espoir und RobinAid

 Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen La chaîne de l’espoir und RobinAid

 

cde_logo.jpgDie Hamburger Stiftung RobinAid ist seit Gründung im Februar 2009 durch einen Kooperationsvertrag mit der französischen Hilfsorganisation La chaîne de l’espoir als deutsche Schwester verbunden. Nach mehr als zweijähriger Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Afghanistan – Projekt, dem Betrieb des French Medical Institute for Children (FMIC) in Kabul, beschlossen jetzt beide Partner, ihre Zusammenarbeit auszuweiten und sich von nun an als französisch – deutsche bzw. deutsch – französische Gemeinschaftsorganisation zu präsentieren. Sichtbares äußeres Zeichen dieses engeren Zusammenschlusses ist die Angleichung der Logos beider unabhängiger, nichtstaatlicher medizinischer Hilfsorganisationen.

 

La chaîne de l‘espoir wurde 1988 von Prof. Dr. Alain Deloche und Dr. Eric Cheysson, ehemalige Mitgründer der Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ und „Ärzte der Welt“ gegründet. Heute gehören sie zu den international renommiertesten und erfahrensten medizinischen Hilfsorganisationen. Seit 1993 ist La chaîne de l‘espoir in Afghanistan aktiv und begann 2003 damit, das French Medical Institute for Children (FMIC) als vollständig neues Kinderkrankenhaus in Kabul aufzubauen. RobinAid schloss sich 2009 dem medizinischen Betrieb des FMIC an. Weitere medizinische Projekte unterhalten sie in Afrika, Asien, Südamerika und im Nahen Osten. Zu dem internationalen Netzwerk gehören Partnerorganisationen in Belgien, England, Portugal, Israel, Brasilien, Libanon und den USA.
„Wir sind sehr dankbar und auch ein bisschen stolz darauf, an der Seite eines solchen starken und erfahrenen Partners arbeiten zu dürfen. Die internationale Zusammenarbeit gleichgesinnter Nichtregierungsorganisationen ist ein wichtiger Schritt, machtvoller und effizienter der Ausbreitung von Elend, Armut und Gewalt in der Welt entgegentreten zu können“, so Dr. Matthias Angrés, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung RobinAid. “Wir werden alles tun, um das von unseren französischen Kollegen in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und freuen uns auf den weiteren Ausbau unserer Projekte“.


La chaîne de l’espoir und RobinAid engagieren sich für den Aufbau adäquater medizinischer Infrastruktur in den ärmsten Regionen der Welt. Hilfe zur Selbsthilfe, Nachhaltigkeit und finanzielle Stabilität sind dabei die Eckpunkte des Konzeptes. Im Mittelpunkt dieser medizinischen Arbeit steht der Anspruch, Medizin auf höchstem Qualitätsniveau anzubieten und jedem Menschen die Versorgung zu ermöglichen, die er für seine Erkrankung benötigt. So werden z.B. in dem gemeinsamen Kabuler Kinderkrankenhaus, dem FMIC, die einzige Kinderherzchirurgie und Kinderintensivstation incl. Beatmungsbetten ganz Afghanistans betrieben. Rund 350 Kinder können so jedes Jahr vor Ort in Kabul eine lebensrettende Herzoperation erhalten und mehr als 1.250 Kinder auf der Intensivstation mit schwersten Erkrankungen versorgt werden. Mit jährlich mehr als 70.000 Patienten leistet das FMIC mittlerweile einen wesentlichen Beitrag der medizinischen Versorgung der Kinder Afghanistans und stellt ein eindrucksvolles Vorbild für gelungenen zivilen Wiederaufbau dar.

 

 

 
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