Schülerinnen und Schüler für RobinAid

Mit einer Projektwoche vom 27.6. bis 2.7. engagieren sich die Schülerinnen und Schüler des Lehrter Gymnasiums für die medizinische Arbeit von RobinAid.


"Jedes Kind auf dieser Welt hat das Recht auf eine optimale medizinische Behandlung"


„Wir wollen mit unserer Projektwoche dazu beitragen, dass schwer erkrankte Kinder in Afghanistan gut medizinisch versorgt werden können. Was in unserem Land selbstverständlich ist, darf auch in Afghanistan, einem der ärmsten Länder der Welt, nicht unerreichbar sein“, so beschreiben die Mitglieder der Projektgruppe des Lehrter Gymnasiums ihre Intention, warum sie RobinAid bei der medizinischen Arbeit im „French Medical Institute for Children“ (FMIC) in Kabul unterstützen.
 

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Das Gymnasium Lehrte hat sich in einer gemeinsamen Aktion aus Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung um die Direktorin Silke Brandes zum Ziel gesetzt, während ihrer diesjährigen Projektwoche vom 27.6. bis 1.7. und ihrem Schulfest am kommenden Sonnabend möglichst viele Spenden zu sammeln, aber auch die medizinische Arbeit der Stiftung RobinAid in Kabul den Menschen in Lehrte und Hannover näher zu bringen. „Wir wollen das Herz der Leute gewinnen, dann geben sie uns auch Geld für diese Arbeit“.


Während sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 10 die Woche über inhaltlich mit dem Thema humanitäre Hilfe für Afghanistan auseinandersetzen, die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeiten anschließend präsentieren und gegen einen Spendenbeitrag „verkaufen“, sammeln die Schülerinnen und Schüler der Q1 (Oberstufe) direkt Spenden. Dabei sind sie äußerst kreativ: Einige Gruppen machen Straßenmusik in Hannover, an den unterschiedlichsten Plätzen werden sie dort während der ganzen Woche anzutreffen sein. Ein anderes Projektteam organisiert einen Flohmarkt, der auf Sachspenden basiert, die in den letzten Wochen zusammengetragen wurden. Das Sammeln von Pfandflaschen, eine Tombola auf dem Schulfest. sowie der Erlös vom Verkauf der Getränke, des Essens und der Projektwochenzeitschrift komplettieren die breite Palette der Unterstützung.

 

Höhepunkt der Aktion stellt das Schulfest dar. Vorträge zur Lage in Afghanistan, eine Direktschaltung per Skype in das Kabuler Kinderkrankenhaus sowie die Aufführung eines gerade von Berliner Journalisten fertiggestellten Films über das FMIC werden die Projektwoche abschließen, ehe es dann zu der wohlverdienten Schulfete übergeht.


Die in Hamburg ansässige Stiftung RobinAid engagiert sich als deutsche Schwester der französischen Hilfsorganisation „La chaîne de l’espoir“ für eine adäquate und nachhaltige medizinische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau in Armuts-, Kriegs- und Krisengebieten. Seit Anfang 2009 ist RobinAid an dem medizinischen Betrieb des „French Medical Institute for Children“ (FMIC), einem Kinderkrankenhaus in Kabul, beteiligt. In 10 klinischen Departments wurden 2010 insgesamt mehr als 70.000 Patienten behandelt, 2.500 Kinder operiert und mehr als 1.200 intensivmedizinisch versorgt. Im Department für Kinderherzchirurgie konnten mehr als 300 Herzoperationen unter der Führung des in Frankreich ausgebildeten afghanischen Kinderherzchirurgen Prof. Dr. Najeebullah Bina durchgeführt werden. Geleitet wird das Krankenhaus von Dr. Alexander Leis, einem deutsch-französischen Kinderarzt, der seit 5 Jahren permanent in Kabul lebt. Sowohl Dr. Leis wie auch Prof. Bina gehören dem Medical Board von RobinAid an.
 

 
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