RobinAid Vorstand Dr. Angrés übernimmt Interims-Leitung des Klinikums Klagenfurt
Der Arzt und Humanist wird mit seiner medizinischen Hilfsorganisation so auch in Österreich aktiv
Hamburg, 14. Juni 2010 - Der Gründer und Initiator der medizinischen Hilfsorganisation RobinAid, Dr. med. Matthias Angrés (52), übernimmt am Dienstag, dem 15. Juni, kurzfristig und als Interimsleiter die Position des medizinisches Direktors am Klinikum Klagenfurt in Österreich. In der drittgrößten österreichischen und zehntgrößten europäischen Klinik werden jährlich rund 78.000 Patienten stationär und 300.0000 ambulant behandelt; mehr als 4.000 Beschäftigte leisten die medizinische und pflegerische Maximalversorgung. RobinAid wird damit auch in Österreich präsent.
Dr. Angrés sagte: “Ich freue mich auf diese Aufgabe, die ich maximal ein Jahr lang bis zur endgültigen Nachbesetzung übernehmen werde. In Klagenfurt steht eines der modernsten Gesundheitszentren Europas vor der Vollendung. Meine Aufgabe wird darin bestehen, diesen Prozess aktiv zu begleiten und zu steuern. Dabei werde ich als Arzt und Manager tätig sein.” Angrés, früherer Ärztlicher Direktor des Hamburger Albertinen-Krankenhauses, hatte in den vergangenen Jahren deutsche und europäische Klinken bei Umstrukturierungsprozessen beraten und zugleich sein ehrenamtlichen Engagement für RobinAid stark ausgebaut. Das Klinikum Klagenfurt gehört zur Kärntner Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG). Mit deren deutscher Vorstandschefin, Ines Manegold, hatte Angrés schon zuvor bei verschiedenen Projekten zusammengearbeitet.
Besonders erfreut zeigte sich Dr. Angrés darüber, dass das Klinikum Klagenfurt RobinAid aktiv unterstützen wird. “Mit dieser Aufgabe eng verbunden ist die einmalige Gelegenheit, RobinAid auch in Österreich zu etablieren. Damit öffnen sich für unsere so wichtige Arbeit ganz neue Türen und unser humanitäres Kompetenznetzwerk erfährt eine weitere, wesentliche Verstärkung. Erste Fundraising-Veranstaltungen sind bereits geplant.”
Angrés und seine Familie werden ihren Lebensmittelpunkt weiter in Hamburg behalten. „Ich werde nun noch etwas mehr Zeit in Flugzeugen verbringen.“ Die regelmäßigen persönlichen medizinischen Einsätze in Kabul wird Angrés beibehalten.
Über RobinAid:
RobinAid knüpft als unabhängige und gemeinnützige medizinische Hilfsorganisation ein humanitäres Netzwerk, um Kindern mit schweren Erkrankungen oder lebensgefährlichen Verletzungen aus Armuts-, Kriegs- und Krisengebieten, besonders aus Afghanistan, den Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung zu ermöglichen. RobinAid ist die deutsche Schwesterorganisation von La chaine de l´espoir, die in Kabul ein hochmodernes Kinderkrankenhaus betreibt. Kinder, die derzeit (noch) nicht in ihrem Heimatland medizinisch versorgt werden können, bringt RobinAid zur notwendigen Behandlung nach Deutschland. RobinAid wird ausschließlich durch Spenden finanziert.
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