RobinAid kooperiert mit "La chaîne de l´espoir"Doppelte Hoffnung für die Kinder in Kabul. Am Start: Deutsch – französisches Projekt mit Priorität auf der Hilfe vor Ort
Hamburg, 3. April 2009 - Die zu Beginn des Jahres neu gegründete medizinische Hilfsorganisation „RobinAid – Brücke der Hoffnung“ (www.robinaid.de) ist eine offizielle Partnerschaft mit der weltweit tätigen französischen Hilfsorganisation „La chaîne de l’espoir“ („Kette der Hoffnung“ www.chainedelespoir.org) eingegangen. Kernpunkt ihrer Partnerschaft ist die Beteiligung von RobinAid an dem medizinischen Betrieb des French Medical Institute for Children (FMIC), das „La chaîne de l’espoir“ in der afghanischen Hauptstadt Kabul unterhält. RobinAid-Vorstand Dr. med. Matthias Angrés, Dr. Éric Cheysson, Vizepräsident, sowie Jean-Roch Serra, Generaldirektor von „La Chaîne de l`espoir“, stellten heute die Zusammenarbeit in Hamburg vor.
„Wir sind sehr froh, einen so großen und erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben“, sagte Dr. Angrés, „denn so können wir unsere Kompetenzen ideal einbringen. Es handelt sich um ein deutsch-französisches Projekt, das sich auf die nachhaltige Hilfe beim Aufbau medizinischer Infrastruktur sowie auf akute Nothilfe für schwer erkrankte oder verletzte Kinder in den ärmsten Regionen der Welt konzentriert.“
Dazu gehört Afghanistan. Dr. Angrés und die Initiatoren der Stiftung haben hier in den vergangenen Jahren unter anderem mit der „Luftbrücke Hamburg - Kabul“ akute Hilfe geleistet. Afghanistan ist seit 30 Jahren durch Krieg, Terror und Gewalt gezeichnet und gehört zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. 25 % aller lebend geborenen Kinder erreichen nicht das 5. Lebensjahr. Nach UN-Schätzungen liegen bis zu zehn Millionen Minen und Blindgänger im Land. Bislang wurden Hunderttausende, insbesondere Frauen und Kinder, durch Minen verstümmelt. Die zivile Infrastruktur ist auch nach Jahren internationaler Präsenz katastrophal; täglich sterben Kinder wegen unzureichender medizinischer Versorgung.
Warum sich beide Organisationen ergänzen und was sie vorhaben
„La chaîne de l´espoir“ ist bereits seit 1993 in Afghanistan aktiv. Vizepräsident Dr. Eric Cheysson begründete in Hamburg die Kooperation so: „RobinAid und „La chaîne de l´espoir“ bekennen sich zu den gleichen humanitären Grundsätzen und sind den gleichen inhaltlichen Zielen verpflichtet. Auch stimmen wir in der methodischen Vorgehensweise überein. Beide Organisationen stehen auf dem Boden einer identischen Grundsatzcharta als verbindlicher Grundlage ihrer Arbeit. Wir haben deshalb in unserem Kooperationsabkommen vereinbart, dass wir langfristig zusammenarbeiten und uns in der Realisierung unserer humanitären Projekte gegenseitig unterstützen. Als deutsche Schwesterorganisation koordiniert RobinAid zudem künftig auch alle Aktivitäten von „La chaîne de l´espoir“ in Deutschland.“
Die Aktivitäten im laufenden Jahr
Die bisherigen Planungen sehen vor:
Mit dem Fokus auf die Hilfe vor Ort entspricht RobinAid auch aktuellen Veränderungen: Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Bestimmungen für Hilfstransporte generell verschärft und auf eine gemeinsame Grundlage mit der afghanischen Regierung gestellt. „Vorrang hat der Aufbau einer medizinischen Versorgung am Hindukusch“, sagt Dr. Angrés.
Gesucht: Sponsoren, Spender, Ehrenamtliche
RobinAid befindet sich im Aufbau und benötigt dringend Unterstützung. Zwar gibt es bereits eine Reihe von finanziellen Zusagen, diese reichen aber bei Weitem nicht aus, um die geplanten und notwendigen Projekte zu verwirklichen. Gesucht werden deswegen weitere Sponsorenpartner und Spender. Als gemeinnützige Stiftung sind Spenden für die Arbeit von RobinAid steuerlich abzugsfähig. Außerdem sind immer Menschen willkommen, die bei RobinAid ehrenamtlich mitarbeiten möchten. Kontakt für Mitarbeit in den Netzwerken:
Spendenkonto:
Pressekontakt:
|