RobinAid gewinnt Medizinspezialisten Zuther und Hautmann als Spender![]() Leezen/Waren – Großzügige Spende: Der Medizinspezialist „Zuther und Hautmann“ aus Waren an der Müritz hat der Stiftung RobinAid zwei Heimbeatmungsgeräte gespendet, die dem 15jährigen afghanischen Jungen Noman das Überleben sichern können. Der junge Mann liegt nach einer fehlgeschlagenen Operation in Pakistan seit mehreren Monaten vom Hals an querschnittgelähmt auf der Intensivstation im Kinderkrankenhaus FMIC in Kabul und kann selbst nicht atmen.
Jens Untiedt, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsbeirats und Einsatzleiter von RobinAid und Oberarzt der HELIOS Klinik Leezen, der die Spende im Wert von rund 20.000 Euro akquiriert hat: „Noman ist geistig ganz auf der Höhe und nimmt regen Anteil an seiner Umwelt. Und doch hätte er nicht bis an sein Lebensende auf der Intensivstation des Krankenhauses bleiben können, wo natürlich jedes Bett dringend benötigt wird. Dank der Spende kann er jetzt bei seiner Familie leben.“ Rainer Kanzenbach, Verkaufsleiter bei „Zuther und Hautmann“: „Als wir von dem Schicksal des jungen Mannes hörten, haben wir uns spontan zu der Spende entschieden. Und weil das Leben des Patienten davon abhängt, dass er immer ein funktionsfähiges Gerät bei sich hat, haben wir gleich zwei Heimbeatmungsgeräte inklusive Notstromversorgung gespendet, damit die Beatmung auch bei längeren Stromausfällen nicht unterbrochen wird." Der ärztliche Direkter des Krankenhauses in Kabul, Dr. Alexander Leis, der auch Mitglied des Stiftungsbeirates von RobinAid ist, nahm die Beatmungsgeräte am Montag in Leezen entgegen.
Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung RobinAid knüpft ein humanitäres Netzwerk zur Rettung schwerst verletzter und schwerst erkrankter Kinder. Schwerpunkt der Einsätze ist Afghanistan. So ist RobinAid seit März 2009 am medizinischen Betrieb des French Medical Institute for Children (FMIC) in Kabul beteiligt, das von der französischen Schwesterorganisation „La chaîne de l´espoir“ aufgebaut wurde. Hier operieren von RobinAid entsandte Teams von deutschen Ärzten und Pflegekräften zusammen mit ihren französischen und afghanischen Kollegen. Nur in besonders schweren Fällen, in denen am FMIC die medizinische Versorgung nicht möglich ist, bringt RobinAid Kinder zur Behandlung nach Deutschland.
Ohne finanzielle Hilfe wäre es RobinAid unmöglich, Kinder zu retten. Die Stiftung arbeitet ehrenamtlich. Spendenkonto:
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