Ein Team von RobinAid sammelt erste Eindrücke in Benghazi, Libyen, um konkrete Hilfsaktionen zu planen

Ein Team von RobinAid  sammelt erste Eindrücke in Benghazi, Libyen, um konkrete Hilfsaktionen zu planen

 

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Wir sind wieder zurück von unserem ersten Einsatz in Benghazi. Es waren historische Tage, die wir dort erlebt haben. Bei den Freudenfesten des Sieges der Revolution waren wir mittendrin in den Volksmassen, die in der Innenstadt von Benghazi zusammen kamen. Dies werden wir wohl unser Leben lang nicht mehr vergessen. Die Ausgelassenheit der Menschen ließ uns erahnen, was sie in den letzten 42 Jahren durchgemacht haben müssen. Wir wurden oft angesprochen und herzlich aufgenommen. Einige erzählten uns grauenvolle Geschichten von erlebten Misshandlungen, Verschleppungen von Kindern und vielen, vielen verschwundenen und toten Angehörigen. Das die Revolution in Benghazi begann, ist für uns nun nachvollziehbar. Der Preis für den Sieg über die Tyrannei ist allerdings grausam hoch. Tausende Tote des Bürgerkrieges sind zu beklagen. Unvorstellbares Leid für die Familien. Immer noch warten viele Verletzte auf die notwendige Behandlung.

 


benghazi2.jpgDanke an unser Team: Geleitet von Dr. Matthias Angrés und Nabil Rashid waren als ärztliche Kollegen Prof. Dr. Michael Schmoeckel, Prof. Dr. Jose Uroz Tristan, Dr. Ralf Steinen-Perschke und Dr. Faried Yousef, unser Pharmazeut und Logistiker Jamal Said sowie unsere Kinderkrankenschwester Ella Sudermann im Einsatz.
Wir werden nun, in Zusammenarbeit mit unserem Joint venture Partner Hansemed und unseren französischen Kollegen von La chaîne de l’espoir, damit beginnen, den Aufbau eines Kinderherzzentrums am Benghazi Cardiac Center so schnell wie möglich zu unterstützen. Die erste Cardiac Mission ist noch für dieses Jahr geplant. Dies wurde in einem Treffen mit den Verantwortlichen vor Ort sowie dem neuen libyschen Gesundheitsminister Barakat vereinbart. Weiter werden wir bei der Verlegung Verwundeter nach Deutschland helfen.

 
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