Afghan Children's House

Unweit des Kabuler Kinderkrankenhauses FMIC befindet sich das „Afghan Children‘s House“, in dem Kinder mit ihren Eltern, die von außerhalb Kabuls stammen, während der Behandlung im FMIC leben.
Lesen Sie den Bericht über dieses einzigartige Kinderhaus und klicken Sie sich durch die Bildergalerie.
Ein Zeichen der Hoffnung: Afghan Children’s House
Seit mehr als 20 Jahren lebt die Britin Kate Rowland in Afghanistan. Sie hat die Zeit der russischen Invasion genauso erlebt wie die Terrorherrschaft des Taliban-Regimes. Immer war sie aktiv, um Kindern und Familien zu helfen, unermüdlich engagiert sie sich für die Armen der Ärmsten. Seit unsere französische Schwesterorganisation „La chaine de l’espoir“ in Afghanistan aktiv ist (2001 starten die ersten Planungen für die Errichtung des Kinderkrankenhauses FMIC), arbeitet sie unter dem Dach dieses Projektes. Wir sind dankbar und stolz darauf, einen solchen Menschen in unseren Reihen zu haben.
Im Jahr 2008 wurde unweit unseres Kinderkrankenhauses von Kate das Projekt „Afghan Children’s House“ gestartet. In diesem schön angelegten (und angemieteten) Haus werden Kinder mit ihren Eltern aufgenommen, die von weit außerhalb Kabuls zur Behandlung in das FMIC kommen. Ein Team aus Pädagogen, Kindergärtnerinnen, Köchen und Reinigungskräften betreut diese Familien mit ihren zumeist sehr kranken Kindern während der ganzen Zeit der notwendigen medizinischen Therapie. Dabei handelt es sich ausnahmslos um die Ärmsten der Armen, die weder eine Unterkunft in Kabul noch die medizinische Versorgung im FMIC bezahlen können.
Als erster Satellit außerhalb Kabuls gehört zu diesem Kinderhaus auch ein Grundschulprojekt im Panshir Valley, etwa 120 km nordöstlich von Kabul. Regelmäßig fahren Kate und Ärzte des FMIC dorthin und bringen so auch eine medizinische Basisversorgung in dieses abgelegene Seitental. Kinder, die einer umfassenderen Behandlung benötigen, werden, zusammen mit mindestens einem Elternteil, mit in das Kinderhaus genommen. Vor Ort in dieser Schule unterrichten einheimische Lehrer unter der Leitung einer afghanischen Schuldirektorin.
Sowohl das Afghan Children’s House wie auch die notwendigen medizinischen Behandlungen der Kinder im FMIC und der Betrieb der kleinen Schule werden ausschließlich aus Spenden finanziert.
Bitte schauen Sie sich die Bildgalerie dazu an. >>hier
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